Goldenes Tor

Золоті ворота

Zum Thema meines ersten Beitrags im Blog habe ich Goldenes Tor gewählt. Es ist ganz symbolisch. Vor Jahrtausend diente das Godene Tor als ein Paradeneingang für Gäste von Kyiv und als eine Schranke für seine Feinde. Heute ist es das Wahrzeichen von Kyiv, seiner Macht und Unzerstörbarkeit. Von hier aus  starten die meisten Stadtführungen durch die Altstadt und Hinterhöfe von Kyiv.

Музей Золоті ворота

Das Goldene Tor wurde zur Zeit von Jaroslaw dem Weisen Anfang des 11. Jahrhunderts gebaut. Es gehörte zum Schutzsystem der Erdwälle um Kyiv herum. Die Höhe des Erdwalls erreichte stellenweise bis zu 15 Meter. Das Goldene Tor war eins der vier Tore, die in die “Stadt von Jaroslaw” führten. Es ist bekannt: wenn die Feinde eroberten Kyiv, gelang es ihnen nicht, die Stadt durch das Goldene Tor zu betreten. Über dem Tor erhob sich die Verkündigungskirche, das heißt, nur gute Nachrichten mussten durch das Tor eintreffen. Die Fassade des Baus wurde mit einer Mosaik oder einer Ikone von der Gottesmutter verziert, die verloren ging. Sie wurde erst 2016 restauriert.

Гірса

Es gibt viele Sagen über den Namen des Tors. Die wissenschaftliche Theorie neigt zur Ansicht, dass der Name vom Namen des Tors in Konstantinopel stammt.

Das Tor erfüllte  seine Funktion jahrhundertelang, aber es wurde mit der Zeit unbrauchbar und verwandelte sich in Ruinen. Noch im vorigen Jahrhundert konnte man hier die Überreste des Tors beobachten, bis 1982  traf die sowjetische Regierung die Entscheidung, 1500 Jahre seit der Gründung der Stadt zu feiern.

Руїни Золотих воріт

Die Überreste des Tores wurden  im Raum gespeichert, der die Replik des Goldenen Tors in  Originalgröße darstellt. Über die Höhe des Erdwalls kann man nach der West- und Ostfassaden beurteilen, die mit Holz verschalt sind. Im Gebäude befindet sich das Museum, das über die Geschichte der Stadt und des Goldenen Tors erzählt.

Daneben liegt die gleichnamige U-Bahn-Station, eine der schönsten in Europa. Sie ist im altrussischen Stil verziert und sehenswert.

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